Häufig gestellte Frage

Ausfall des Filters
Zuletzt aktualisiert vor einem Jahr

Da es immer mal wieder vorkommt, dass wir am Samstagabend voller Panik angeschrieben werden wegen eines ausgefallenen Filters, hier ein paar Tipps.

Das Wichtigste: ruhig bleiben. Wer sich richtig verhält wird nicht ein einziges Tier verlieren.

Es ist wichtig zu wissen, dass ein Filter nicht nur für die mechanische Filterung zuständig ist sondern - und das ist im Grunde viel wichtiger - auch für die biologische Filterung. Die im Filter angesiedelten Bakterien wandeln Giftstoffe um und ermöglichen so überhaupt die uns bekannte Aquaristik.

Fällt nun ein Filter aus - durch Stromausfall oder Defekt - werden diese Bakterien nicht mehr mit Sauerstoff versorgt und beginnen abzusterben. Nach 15 bis 20 Minuten zählt ein Aussenfilter als tot und es ist absolut nicht ratsam ihn dann wieder zu starten. Die tote Biomasse wird dann ins Aquarium gespült und dies kann verheerende Folgen haben.

Soll ein Filter nach längerer Standzeit also wieder gestartet werden empfiehlt sich eine gründliche Reinigung. Dies bedeutet jedoch auch, dass man das Aquarium im Grunde wieder neu anfährt. Der Nitritwert muss während der nächsten Woche genau überwacht werden.

In jedem Fall empfiehlt es sich einen Ersatzfilter in der Hinterhand zu haben. Dieser muss nicht neu oder besonders leistungsfähig sein. Alles ist besser wie kein Filter. Wenn man sofort nach Ausfall des Hauptfilters die Filtermedien in den Ersatzfilter überträgt kann man die Zeit bis zur Reparatur des Hauptfilters locker überbrücken.

Ist kein Ersatzfilter zur Hand sollte sofort ein Ausströmerstein ins Becken gehängt werden. Tägliche Teilwasserwechsel verhindern ein Ansteigen des Nitritwertes in den tödlichen Bereich.

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